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Der HGI Niedereschach e.V. ist ein Zusammenschluss von derzeit 86 Gewerbetreibenden aus Industrie, Handel, Handwerk, sonstigem Gewerbe, sowie der freiberuflich Tätigen der Gemeinde Niedereschach, mit ihren Ortsteilen Fischbach, Kappel, Schabenhausen und einigen Umlandgemeinden. Mit seiner Gründung im Jahr 1993 hat er es sich zur Aufgabe gestellt, die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftslebens in Niedereschach wahrzunehmen und zum Wohle und Nutzen der Bevölkerung zu fördern. Unser Internetauftritt informiert Sie über alle Aktivitäten rund um den HGI Niedereschach e.V.

Ihre Fragen, Anregungen und Kritiken nehmen wir per gerne per e-mail entgegen.

Besucher die unsere homepage über ein MAC-System besuchen, werden an dieser Stelle vermutlich keinen Film sehen. Daher haben wir den Image-Film der Gemeinde Niedereschach auch auf YouTube zur Ansicht eingestellt.

Die Wirtschaft in unserer Nachbargemeinde zeigt Flagge. Der Sonntag, 18. September, steht ganz im Zeichen der heimischen Unternehmen. Rund 50 Firmen öffnen ihre Türen und laden zum Kennenlernen ein. Die Gewerbeschau erstreckt sich flächendeckend über beide Ortschaften. Ein Shuttlebus pendelt zwischen Deißlingen und Lauffen. Viele Aussteller bieten ein Rahmenprogramm mit Unterhaltung und Bewirtung. Alle Infos auf dieser Seite:

https://www.deisslingen.de/de/Neuigkeiten/Veranstaltungen/Veranstaltung?view=publish&item=eventDate&id=1881

Foto: BMWi/Andreas Mertens

Staatssekretärin und EU-Direktorin würdigen Existenzgründungsoffensive / EGON jetzt im europaweiten Wettbewerb / Schon 30 Start-Ups begleitet

Niedereschach/Berlin, Juli 2016. Die Niedereschacher Existenzgründungsoffensive EGON ist dieser Tage vom Bundeswirtschaftsministerium gleich zweifach gewürdigt worden. Eine Expertenjury des Ministeriums hatte EGON kürzlich als Vorbild für Unternehmensförderung auf lokaler Ebene ausgewählt. Die entsprechende Urkunde überreichte jetzt Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, gemeinsam mit Kristin Schreiber, Direktorin der Brüsseler EU-Kommission für die Steuerung des Binnenmarktes. Stolz nahmen Bürgermeister Martin Ragg und zwei Mitglieder des EGON-Teams, Max Fauler und Rolf Zahel, die blaue Urkunde im Rahmen einer Veranstaltung zur „Europäischen Woche für kleine und mittelständische Unternehmen“ in Berlin entgegen.

Die zweite Würdigung folgte auf dem Fuß. Das Ministerium stellt EGON und die Partner der Niedereschacher Initiative in einer wichtigen, soeben veröffentlichten Broschüre dar. Der Titel lautet: Netzwerke für ein besseres Gründungsklima – so engagieren sich Kommunen, Hochschulen und Unternehmer. Gleich auf den ersten Seiten wird EGON als bundesweites Vorbild präsentiert. Weitere 27 Initiativen folgen. Die Borschüre soll dazu anregen, mehr für Existenzgründungen zu tun.

n allEU-Jury wählt im September ihre Favoriten

Mit der Auszeichnung des Wirtschaftsministeriums wurde EGON zugleich für den Anfang Juli gestarteten Wettbewerb um den zehnten „Europäischen Unternehmensförderpreis“ nominiert. Niedereschach wird die Bundesrepublik gemeinsam mit einer Berliner Initiative vertreten. Projekte aus 32 Ländern sind im Rennen. Eine Jury der EU-Kommission wählt im September ihre Favoriten. Die Sieger werden im November in der slowakischen Hauptstadt Bratislava gekürt.

„Wir hoffen, dass wir dabei sind. Wir haben bisher nur positive Rückmeldungen erhalten. Besonders unser Lotsen-Programm, mit dem wir Existenzgründer auch ehrenamtlich und unternehmerisch begleiten, scheint das Interesse der Experten geweckt zu haben“, berichtet Bürgermeister Martin Ragg von der Veranstaltung im Bundeswirtschaftsministerium. Ragg betont: Das Ministerium unterstützt die Niedereschacher Bewerbung im EU-Wettbewerb ausdrücklich. Um die Existenzgründungsoffensive öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, wurde vor Ort ein Film gedreht, der unter anderem Interviews mit zwei EGON-Gründern beinhaltet. Der Film kann auf der Seite www.starten-mit-egon.de, Rubrik Aktuell, angeschaut werden.

„Beide Projekte – EGON und das Berliner Courage-Netzwerk – überzeugten durch ihr Engagement auf lokaler Ebene“, so das Bundeswirtschaftsministerium. „Ich gratuliere den zwei Gewinnern des deutschen Vorentscheids. In beiden Initiativen kommt genau das zum Ausdruck, was unsere Wirtschaft und unseren Mittelstand so stark macht: Ein vor Ort verankerter Unternehmergeist in Verbindung mit einem von Grund auf verantwortungsvollen Unternehmertum. Ich wünsche unseren beiden deutschen Teilnehmern viel Erfolg im europäischen Wettbewerb“, sagte Staatssekretärin Iris Gleicke. Weiterhin betonte die Staatssekretärin: Der Gründergeist sei deshalb wichtig, weil Gründerinnen und Gründer mit ihren neuen Ideen immer wieder neue Produkte und neue Arbeitsplätze schaffen. So könne sich das Wirtschaftssystem stetig aus sich selbst heraus erneuern.

Konzept auf andere Länder übertragbar – Frei: ein Exportschlager

Praktische Unterstützung bei der Bewerbung erhielt die Gemeinde durch das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn (RKW = Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.). Das RKW organisiert den Wettbewerb auf nationaler Ebene. RKW-Projektleiterin Juliane Kummer erläutert, warum die Niedereschacher Initiative für den europaweiten Wettbewerb nominiert wurde: „EGON wurde unter 30 deutschen Kandidaten ausgewählt, weil die Initiative so erfolgreich ist und weil das Konzept fantastisch leicht auf andere Regionen und Kommunen übertragbar ist.“ Ein Modell wie EGON stärke den ländlichen Raum.

Auch der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Villingen-Schwenningen, Thorsten Frei, setzt sich für EGON ein. Er schrieb dieser Tage an Bürgermeister Martin Ragg: „Mit EGON haben Sie einen neuen Weg außerhalb der üblichen Denkmuster beschritten. Das Konzept, in einer ländlichen Gemeinde aus eigenem Antrieb den Gründungswillen zu stimulieren und Start-Ups persönlich durch ehrenamtliche Lotsen zu begleiten, ist in dieser Form einzigartig. Es unterstreicht einmal mehr, dass unsere Region ein Kraftzentrum im Land der Ideen ist.“ Thorsten Frei ist überzeugt, „dass EGON schnell zum interkommunalen Exportschlager aufsteigen und wichtige Impulse für einen neuen Gründungsboom im ländlichen Raum leisten kann.“

Aktuelle Statistik: Bisher 30 Gründungen in Niedereschach

Nach einer jetzt aktualisierten Statistik hat das EGON-Team der Gemeinde Niedereschach in den vergangenen vier Jahren 75 Gespräche mit Interessenten aus der ganzen Region geführt. Die Zwischenbilanz von Bürgermeister Martin Ragg lautet daher: „Niedereschach hat sich als gründerfreundliche Kommune einen Namen gemacht.“ Es zeige sich, dass ehrenamtliche Kräfte – zum Teil ältere Selbstständige – die Gründer gut an die Hand nehmen und sich mit deren Geschäftsidee identifizieren können, um vor Ort kollegiale Unterstützung anzubieten. Dabei arbeiten sie eng mit den EGON-Partnern zusammen. Das sind die Handwerkskammer und IHK, die Arbeitsagentur, örtliche Banken, regionale Hochschulen und weitere Institutionen.

Aus den Gesprächen sind 35 Existenzgründungen hervorgegangen, die bis heute aktiv sind. Fünf Interessenten haben ihre Firma in Nachbargemeinden gegründet, aber 30 sind in Niedereschach in die Selbstständigkeit gestartet. Bei weiteren neun Interessenten steht eine Gründung bevor. In drei Fällen ging es um eine Nachfolgeregelung bzw. Firmenübergabe aus Altersgründen.

Unter den Existenzgründungen befinden sich zwei Industriebetriebe. Beide Firmen beschäftigen bereits je rund fünf Mitarbeitende. Die Gemeinde Niedereschach zählt insgesamt 320 Gewerbebetriebe mit 1700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Bei den 30 Start-Ups handelt es sich überwiegend um Kleinstfirmen und Einzelunternehmen. Etwa zwei Drittel sind dieser Kategorie zuzurechnen. Knapp ein Drittel der Gründer sind Handwerker. Weitere Branchen: allgemeine und Gesundheits-Dienstleistungen, Werbung, Fotografie, Handel, Gastronomie und Kunst. Die Gründungen erfolgten zu 70 Prozent, um damit einen Haupterwerb anzustreben. In 30 Prozent der Fälle ging es um einen Nebenerwerb neben einer Angestellten-Tätigkeit. Etwa 30 Prozent der Gründungen erfolgten durch Frauen sowie 17 Prozent durch Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund. Knapp zwei Drittel der Gründer sind 20 bis 40 Jahre alt und zehn Prozent sind älter als 60 Jahre.

EU sucht Vorbilder und bewährte Praktiken

Mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis (European Enterprise Promotion Award, EEPA) zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 innovative und erfolgreiche Maßnahmen von Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-privaten Partnerschaften aus. Prämiert werden Initiativen, die Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern.

Ziel ist, Vorbilder und bewährte Praktiken zu finden und anzuerkennen. Die guten Beispiele werden europaweit bekannt gemacht und sollen andere dazu inspirieren, den Unternehmergeist zu stärken, den Erfahrungsaustausch zu suchen und eigene Ideen zu entwickeln. Seit 2006 haben sich mehr als 2.500 Projekte und Initiativen beteiligt.

Das Bundeswirtschaftsministerium nominierte die Existenzgründungsoffensive Niedereschach (EGON) für den Wettbewerb um den zehnten „Europäischen Unternehmensförderpreis“. Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, und Kristin Schreiber, Direktorin der Brüsseler EU-Kommission für die Steuerung des Binnenmarktes, überreichten jetzt in Berlin die Urkunde. Im Bild von links: EGON-Teammitglied Max Fauler, Bürgermeister Martin Ragg, Staatssekretärin Iris Gleicke, EGON-Teammitglied Rolf Zahel, Direktorin Kristin Schreiber.

10 Jahre Europäischer Unternehmensförderpreis ...

Jetzt ist es amtlich. Aus Niedereschach wird eine Abordnung der EGON-Aktiven am 28.6. nach Berlin reisen um die Auszeichnung als deutscher Finalist der European Enterprise Promotion Awards 2016 im Rahmen der Europäischen KMU-Woche entgegenzunehmen.

10 Jahre Europäischer Unternehmensförderpreis ...

Die Expertenjury im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die zwei Projekte "Netzwerk mit Courage" und "EGON - Existenzgründungsoffensive Niedereschach" ausgewählt. Beide Projekte überzeugten die Jury durch ihr Engagement auf lokaler Ebene. Diese zwei Projekte werden nun um die europäischen Preise konkurrieren. Die europäische Preisverleihung findet im November 2016 bei der SME Assembly der Europäischen Kommission in Bratislava statt ...

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Digitale Welt im Handwerk - Termine im Überblick

Es gibt sie schon: Maler, die bloggen, um besser gefunden zu werden, Metzger, die ihre Spezialitäten online vertreiben, Metallbauer, die den 3-D-Drucker anwerfen. Digitalisierung ist das Zauberwort – und die hat auch im Handwerk längst begonnen. Begonnen, wohlgemerkt. Denn viele Handwerksbetriebe tun sich noch schwer, sich auf den digitalen Wandel einzulassen. Die Handwerkskammer Konstanz hat die „Digitale Welt im Handwerk“ deshalb als Schwerpunktthema für 2016 gewählt und bringt mit einer Reihe von Veranstaltungen aktuelles Know-how in die Betriebe.

Das Internet ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Nicht nur junge Menschen, sondern auch immer mehr Ältere verbringen viel Zeit mit Google, WhatsApp, Facebook und Co. Dadurch verändert sich das Kundenverhalten auch im Handwerk immer stärker.
Auch Geschäftsprozesse werden immer häufiger digital gestützt und gesteuert. Das ermöglicht effektive Abläufe in der Produktion und Organisation eines Handwerksbetriebes.

Die digitale Welt spiegelt sich also in allen Geschäftsbereichen wider. Um am Markt erfolgreich bestehen zu können, konkurrenzfähig zu bleiben und für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, ist die aktive Auseinandersetzung mit der "Wirtschaft 4.0" damit auch im Handwerk zwingend erforderlich.

Mit einer Reihe von Veranstaltungen möchten wir Ihnen die einzelnen Anwendungsfelder vorstellen und vor allem die Chancen aufzeigen, die die digitale Welt für Ihr Unternehmen eröffnet. Dafür wurden Referenten gewonnen, die Ihnen als ausgewiesene Experten einen praxisorientierten Überblick und zahlreiche Anregungen geben können. Außerdem bringt das Team des Fachbereichs Wirtschaftförderung und Unternehmensservice seine Erfahrung aus der Beratung von Betrieben mit ein. Und schließlich bieten Praxisbeispiele aus dem Handwerk Einblicke in die betrieblichen Möglichkeiten.
Kommende Termine im Überblick:

11. Mai - Klappern gehört zum Handwerk – Neue Wege mit Social Media
12. Mai - Klappern gehört zum Handwerk – Neue Wege mit Social Media

16. Juni - Social Media - Mitarbeiterfang im Netz
21. Juni - Social Media - Mitarbeiterfang im Netz

07. Juli - Online-Shop – Die virtuelle Ladentheke

22. September - Hochwasser, Brand und Datenklau - Wie sicher ist Ihre EDV?
27. September - Hochwasser, Brand und Datenklau - Wie sicher ist Ihre EDV?

18. Oktober - Mit Digitalisierung, Archivierung und eRechnung zum papierlosen Büro
26. Oktober - Mit Digitalisierung, Archivierung und eRechnung zum papierlosen Büro

17. November - Smart Home – Das Haus von morgen denkt mit
22. November - Smart Home – Das Haus von morgen denkt mit

Förderung von Unternehmensberatung wird neu ausgerichtet - Gebündeltes Programm!

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bündelt seine bisherigen Förderungen in einem neuen Programm, das ausschließlich von ihm selbst umgesetzt wird – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie vom Europäischen Sozialfonds. Die Förderung richtet sich an neu gegründete Unternehmen und bereits am Markt etablierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie an Angehörige der Freien Berufe, welche die KMU-Kriterien erfüllen. Beratungen vor der Gründung können mit diesem Programm allerdings nicht bezuschusst werden. Dafür gibt es in Baden-Württemberg die „Beratungsgutscheine für Gründungsinteressierte“. Das neue Förderprogramm richtet sich an Jungunternehmen (bis zwei Jahre nach Gründung), Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr nach Gründung) sowie an Unternehmen in Schwierigkeiten unabhängig vom Unternehmensalter. Die Beratung für Jung- und Bestandsunternehmen kann zu allgemeinen und speziellen Beratungsschwerpunkten gefördert werden. Eine Förderung für eine Unternehmenssicherungsberatung und eine Folgeberatung können Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten.

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

Bei Jungunternehmern in Baden-Württemberg werden maximal 4.000 Euro Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) bei einem Fördersatz von 50 Prozent gefördert, bei Bestandsunternehmen sind es 3.000 Euro bei 50 Prozent sowie bei Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 Euro bei einem Fördersatz von 90 Prozent für die Unternehmenssicherungsberatung und die Folgeberatung.

Welche Anforderungen muss der Berater erfüllen?

Beraten dürfen selbständige Berater beziehungsweise Beratungsunternehmen, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen. Sie müssen ebenfalls über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, .berprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Zudem muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung durch das Beratungsunternehmen oder den Berater gewährleistet werden. Der Nachweis muss spätestens dann vorliegen, wenn das BAFA über die Bewilligung des Zuschusses entscheidet.

Wo und wie wird der Antrag gestellt?

Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen. Eine der eingeschalteten Leitstellen prüft den Antrag vor und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen, bevor sie den Antrag stellen, ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen und erhalten ein Bestätigungsschreiben. Hier geht es um die Zuwendungsvoraussetzungen der neuen Beratungsförderung sowie die Beratung und Begleitung des jeweiligen Programms als neutraler Partner. Bestandsunternehmen haben dagegen die Option auf ein solches Gespräch. Die Industrie- und Handelskammern Südlicher Oberrhein, Hochrhein- Bodensee und Schwarzwald-Baar-Heuberg sind Regionalpartner und Ansprechpartner für ihre Mitgliedsunternehmen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Spätestens sechs Monate nach Erhalt des Informationsschreibens muss der Leitstelle der Verwendungsnachweis ebenfalls online über die Antragsplattform des BAFA eingereicht werden. Zum Verwendungsnachweis gehören:

- ein ausgefülltes und vom Antragstellenden und Berater unterschriebenes Verwendungsnachweisformular
- ein vom Antragstellenden ausgefülltes und unterschriebenes Formular zur De-minimis- und zur EU-KMU-Erklärung
- das Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners über die Führung des Informationsgesprächs (nur bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten)
-ein Beratungsbericht des Beraters
- die Rechnung des Beratungsunternehmens
- der Kontoauszug des Antragstellers über die Zahlung des Honorars bzw. des Eigenanteils.

Das Formular für den Verwendungsnachweis sowie das Formular zur „De-minimis“- und zur „EU-KMU“-Erklärung werden auf der Plattform zur Verfügung gestellt und müssen zusammen mit den weiteren oben genannten Nachweisen hochgeladen werden. Der Antragsteller muss im Rahmen des Förderverfahrens mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen. Die Leitstelle prüft vorab die vorgelegten Unterlagen und leitet diese dann entsprechend an das BAFA zur Entscheidung weiter. Nach abschließender Prüfung erfolgt die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses durch das BAFA. Als De-minimis-Beihilfe wird der Zuschuss gewährt.

www.dihk.de/beratungsfoerderung

Bachelor – und was dann? Wählen Sie nicht die kleine Lösung. Schon mal über eine Existenzgründung nachgedacht?

Infos und Hilfestellungen hierzu bietet Niedereschach mit seinem einzigartigen und mit Preisen bedachten Lotsenprogramm im Rahmen der Existenzgründungsoffensive Niedereschach!

Aktuell: Am 8. April erhalten Sie wertvolle Infos wie Sieger werben! Nicht nur für Existenzgründer, sondern auch für Bestandsunternehmen interessant. Wo? Beim 4. Existenzgründertag im Floraparadies Weißer in Niedereschach-Schabenhausen. Um 16 Uhr gehts los ...

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